Archive for category Gedichte – Gedanken

Manchmal…

Posted by weidendrache on Donnerstag, 19 August, 2010

… da liegen plötzlich Steine im Weg wo vorher keine waren

Wir stolpern über sie hinweg

oder wir stossen sie mit dem Fuss achtlos auf die Seite

oder wir bleiben stehen und sehen es als Hürde an

Doch Steine liegen nicht einfach so auf unserem Weg

Wir sollten sie nur nicht grösser machen – als sie sind

Nehmen wir uns Zeit und beachten sie mal ein bisschen genauer

Vielleicht hat es sogar Steine dabei, die es lohnt aufzulesen?

Wir gehen unsere Wege

Mit und ohne Steine die da liegen

gehen wir doch ein bisschen langsahmer und genissen den Weg!

Regentropfen

Posted by weidendrache on Montag, 16 August, 2010

Regentropfen hören sich an wie Herzklopfen

so leis und doch so stark

Ich höre dem Regen zu wie er mit der Luft spielt

die Welt reinigt von ihren Sorgen und Nöte

Und doch spielt in dieser zarten Harmonie auch das Lied der zerstörung mit

Doch im Moment

da wäscht er die Blätter und Blüten

lässt einem nach innen schauen

schenkt Zeit, wo eigentlich keine Zeit mehr ist

Innehalten

warten

Schritt für Schritt

Tag für Tag

Jahr für Jahr

kommt die Erinnerung durch den Regen

dass es da eine Zeit gab, wo wir keine Zeit brauchten um glücklich zu sein

In meinem Garten…

Posted by weidendrache on Montag, 16 August, 2010

…verfliegen die Gedanken

Da grab’ ich meine Sorgen tief in die dunkle warme Erde hinein

Ecke nirgendwo an

Verletze mich nur durch unaufmerksamkeit an Dornen

Bewundere Schönheit ohne Eitelkeit

Wie stark die Düfte die Sinne berühren

Ich sitze hier und betrachte in stiller Freude das Universum im kleinen.

die mir Mutter Erde schenkt

Odin

Posted by weidendrache on Freitag, 11 Dezember, 2009

nochmal ganz gross.

Ich liebe den Gevatter!

Odin 003

Alter Vater

streifst durch die Wälder, die Täler mit deinen Wölfen

schaust zu was die Menschen so treiben

ab und zu bleibst Du stehen und sprichst mit einem

doch manche erkennen Dich nicht

Doch es gibt noch Menschen

die nach Dir rufen

die für Dich die Altäre schmücken

die nach Deinen Raben schauen

Dich spüren wenn Du an ihnen vorbei reitest

Oh grosser Odin

wir grüssen Dich

Oh grosser Odin

wir verehren Dich

oh grosser Odin


Ein Bach

Posted by weidendrache on Freitag, 6 November, 2009

Ich lausche dem Wasser

Es trägt mich fort von hier

Weiter und weiter trägt mich die Melodie

Kühle

Ich spüre die Steine im Bachbett

Freudig berühre ich ihre Oberfläche

Fort und fort

Der Wind spielt mit mir

Gibt mir neunen Antrieb

Fort und fort

Wasser

So klar

So kühl

Fort und fort

Menschenkind kannst Du mich sehen?

Mabon

Posted by weidendrache on Sonntag, 20 September, 2009

Dieser herbe Duft nach Vergänglichkeit und Tiefe

Nach Moos und Blättern die verwelken

loslassen und vergehen

schlafen und verblühen

so still

so sanft

so zart..streift der Nebel mit seinem feuchten Atem mein Gesicht

Die letzten Blüten am Wegesrand

Ich höre mich und kann mich in der Dunkelheit wieder finden

Herbst – Du Stille Zeit der Welten Dämmerung

goetter-kl

An die Göttin

Posted by weidendrache on Freitag, 7 August, 2009

luna2

Oh grosse Schöpferin der Welt

Ich danke Dir für die Schönheit auf dieser Erde

Auf die Vielfalt der Natur

Die Majestät der Berge

Das Unendliche des Meeres

Auf die Tiefe des Himmels

und die Weisheit Deiner Bäume

Ich danke Dir für die Inspiration durch Deinen Mond

Durch die Stille des Nebels damit ich Dich hören kann

Auf die Herrlichkeit des Waldes damit ich Dich sehen kann

Grosse Göttin

Lass mich Deine Schöpfungskraft lobpreisen

Deine Schönheit besingen

Und Deinem Schutze Danken

Grosse Göttin

Ich danke Dir

Ode an den Wald

Posted by weidendrache on Freitag, 19 Juni, 2009

wald_251

Wald

Welche Poesie

Wald

Eine Oase der Meditation

alle Sinne werden angeregt

Die Augen erblicken die Schönheit

die vielfältigen Farben

spiel mit Licht und Schatten

kein Maler erschuf je ein so perfektes Bild

Eine Symphonie aus Harmonie und Musik erfüllt die Luft

und erfreut unsere Ohren

Die tausend Düfte die unsere Nase kitzeln

Die Ruhe

Die Stille

Leben, erwachen und vergehen

Das erwachen

erblühn

zur ganzen Schönheit erstrahlen

fortpflanzen

neues Leben schenken

und dann

langsahm

zerfallen

später

das wieder erwachen

Wald

mit Deinen Wesen

Du verbirgst das kleine Volk vor des Menschen Auge

Du beschützt die Feen und Kobolde

und die Feen und Kobolde beschützen Dich

Ich danke Dir das Du mir so oft Zuflucht gewährt hast

mich umarmt mit Deiner Zärtlichkeit

mich behütet vor Verletzung

Ich liebe Dich

Der Duft von Frühling

Posted by weidendrache on Montag, 13 April, 2009

Wald im Frühling

Durch den Wald spazieren

überall drängt das Grüne heraus

Die Bäume sind erwacht

Vögel jubilieren den vorüber gehenden nach

Länger werden die Tage

die Bächlein, gehütet von dem Winter Schnee

sprudeln kräftig aus den Felsen

Dieser Duft von Honig und Veilchen, von Lavendel und Liebe

wie betöhrend

Er verwirrt meine Sinne

die Zeit findet nicht mehr statt

lange, viel zu lange war er schon nicht mehr wahrgenommen

beinahe vergessen habe ich ihn

doch er ist wieder da

verwirrt mich

macht mich glücklich

Eine Fee ist an mir vorbei gehuscht

versteckt vom jungen Grün

Frühling

wie habe ich dich vermisst!