Imbolc

Die Sonne lässt ihren Schimmer durch die Wolken erahnen

Die Bäume wispern schon unter ihrer Schneepracht

Noch herrscht Stille im Land

Doch SIE ist unterwegs

Mit IHRER Flamme wandert SIE von Haus zu Haus

Nährt das Feuer im Herd

Nährt unser Feuer im Herzen

IMBOLC

Oh grosse Brighid

Bring uns das Feuer zurück in unsere Herzen

Lass den Winter enden

Lass die Sonne wieder scheinen

Heil DIR grosse GÖTTIN

Und Heil DEINEM Sohn


 

Yule

Nun ist die Zeit gekommen

Das Licht kommt wieder

Wunderschönes Yule Euch allen!!!

Yule 003

Yule 002

Ich weiss, es ist ein Weihnachtslied der Christen, aber auf Irisch und von Enya klingt es einfach herrlich…

Und man kann Christ mit Göttin ersetzen (in Gedanken) und dann ist es noch ein Stück herrlicher

Ich danke an dieser Stelle allen, die regelmässig meine Gedanken mit mir teilen, meinen Kummer, meine Sorgen, aber auch meine Feste und meine freuden.

Alles liebe und viel Licht in die Welt da draussen!!!

http://www.youtube.com/watch?v=AN3uPrJR7IY

 

Es war am Mittwoch…

…als ich gerufen wurde. Ich sass in meinem Büro, als vom Empfang ein Telefon kam, dass eine Findelkatze gebracht worden ist. Ob ich schnell Zeit hätte, die Eingangs Kontrolle zu übernehmen, da wir gerade zu wenig Leute sind. “Klar doch, mach ich…! ”

Als ich in das Katzenkörbchen guckte, kam mir ein unangenehmer Geruch entgegen. Was für ein Häufchen Elend! Mit den Findern ging ich ins Katzenhaus um dort im Tierärzte Raum das Tierchen näher anzusehen.

Ein Skelett mit Haut überzogen. So stand, oder besser gesagt, wankte die Katze auf dem Tisch. Die Waage zeigte noch ganze 1,1kg an.  Die Puppillen verschieden gross, voller Flohkot, die Flöhe hatten wohl schon das weite gesucht, Eiter, der aus dem Maul tropfte.

Den Findern musste ich erklähren, dass wir mit dem Katerchen zuerst Notfall mässig zum Tierarzt mussten. Sie hatten die Katze gerettet und verstanden wohl hinter meinen Worten was es heisst.

Ich konnte nicht anders. Ich nahm das Häufchen Elend auf den Arm und drückte es sanft an mich. Es miaute leicht und schnurrte… Ganz vorsichtig und sanft trug ich den alten sterbenden Kater in seine Box damit er Ruhe hatte.

Normalerweise schauen wir bei einer Fundkatze die Zähne an, die Augen, die Ohren und wenn diese dreckig sind, werden sie geputzt. Dann wird die Katze gewogen und entwurmt und dann entfloht.

Das wollte und konnte ich diesem armen Kerlchen nicht mehr zumuten.

Einen Moment lang, als er so in seinem Böxchen sass und mich anmaunzte, da wollte ich noch um ihn kämpfen. Da gibt es spezielle “Weltraum” Nahrung für Katzen, ein Pulver, dass man über das Futter streuen kann, damit die Katzen ganz sanft alles aufnehmen können, ohne gleich Durchfall zu bekommen. Etwas temperiertes Wasser geben. Eine Bettflasche für die Wärme, Liebe, Geborgenheit…..

Doch er schaute mich nur an! Also liess ich ihn gehen.

Zur Chefin, Meldung machen, dass man sofort zum Tierarzt muss. Telefon mit dem Tierarzt. Eine Kollegin aufbieten, weil ich es heute nicht schaffe, das Tierchen gehen zu lassen.

Dann zum Katerchen und ein letztes Lebewohl. Bald geht es dir wieder gut.

Da ist er wieder, dort schaut er um die Ecke

Der Tod

Doch er lacht nicht – kein Triumpf in seinen Augen

Seine Arbeit – seit Anbeginn der Zeiten

Ausdruckslos – Gefühllos – Ohne Wenn und Aber

Manchmal triumphieren wir

“Den hast DU nicht bekommen”

Er geht, doch kommt er wieder

Irgendwann

Ich wollte ihm nicht geben, was er bereits besass

Das Tierchen war am gehen, auch wenn ich’s nicht lass

Die Augen sprachen Bände

Ich nahm den Kopf sanft in meine Hände

und liess ihn dann gehen

ich konnte den Tod sehen

in seinen glücklichen Augen

“Grüss mir die, die vor Dir gegangen”

flüstere ich leis ihm zu;

auch wenn meine Zeit gekommen

möchte ich gehen, so wie Du

dann will ich nicht leiden müssen

dann will ich in Würde gehn

Du Tod auch wenn wir “siegen”

Du bist immer da

Meine Tränen für ein Seelchen

Das in meinem Herzen war

 

Mein Lieblingspilz

Kleiner Mann im roten Rock

sitzt im Walde ganz allein

Unter Bäumen – still im Moos

ich freue mich, wenn ich Dich finde

halte ein mit meinem schritt

geniesse den Augenblick der Magie

den zauberhaften Moment deiner Erscheinung

doch lass ich Dich immer stehn’

damit auch andere Dich sehn’

Odin 004

 

Odin

nochmal ganz gross.

Ich liebe den Gevatter!

Odin 003

Alter Vater

streifst durch die Wälder, die Täler mit deinen Wölfen

schaust zu was die Menschen so treiben

ab und zu bleibst Du stehen und sprichst mit einem

doch manche erkennen Dich nicht

Doch es gibt noch Menschen

die nach Dir rufen

die für Dich die Altäre schmücken

die nach Deinen Raben schauen

Dich spüren wenn Du an ihnen vorbei reitest

Oh grosser Odin

wir grüssen Dich

Oh grosser Odin

wir verehren Dich

oh grosser Odin


 

Yule

Hier mein Altar

Altar Yule 001

Altar Yule 002

Altar Yule 003

Altar Yule 004

Und hier ist Odin

Altar Yule 006

Yule, du kannst kommen

 

Willow im Feenland

Leise singt der Baum mir vor

Von dem schönen gold’nen Tor

Das führt mich in die and’re Zeit:

Wo nichts sehr nah und nichts sehr weit

Wo blaue Rosen blühn’

Wo rote Berge glühn’

Wo Bäume laufen – meilenweit

Wo der Morgen schon vergangenheit

Wo Kobald farbene Vögel fliegen

Wo Schmetterlinge Junge kriegen

Wo Steine lange Reden führen

Wo Löwen ihre Schuhe schnüren

Wo Quellen schöne Lieder singen

und Giraffen Rückwärts gingen

Wo Oben manchmal unten ist

Und man den Weg zurück vergisst

Wo Wiesen Purpur scheinen

und Igel heimlich weinen

Wo Schnecken es gar eilig haben

und auf allen vieren traben

Wenn die Sterne bei der Sonne stehen

Kann man zu den alten Eichen gehen

Sie erklähren Dir die Zeit – den Raum

Und sie glauben es Dir kaum -

Das Du nur ein einzig Leben!

Wie gerne würden Sie Dir Ihres geben

Doch mir ist das eine schon zu viel

in diesem uns’rem Leben hier -

Drum geh’ ich gern durch dieses Tor

Dann kommt mir mein Leben lebenswerter vor!!

 

Was gibt es neues?

Hallo alle Ihr da draussen

Ja, ich weiss, ich war lange nicht mehr auf meiner Seite… Aber das bringt die Arbeit manchmal so mit sich – leider.

Doch nun bin ich wieder motiviert zu schreiben und zu erzählen.

Was gibt es neues?

Wir hatten ein Wundervolles, magisches, spannendes, tanzendes, orakelndes Samhain! Vielen Dank noch mal an Sträggele, HJ und Cello, für die Bewirtung! Es war einfach nur schön.

Dann habe ich viel zu viele Überstunden und versuche diese nun im November und Dezember abzubauen. Weil, wenn ich mir das auszahlen lasse, hat nur die Steuerberhörde freude daran. Da nehme ich lieber frei und lass es mir gut gehen :-)

Sonst?

Ja, ich gebs zu! Ich habe ich über diese Leute lustig gemacht. Habe sie belächelt und nicht verstanden… doch nun gehöre ich auch zu ihnen: ICH HABE ANGEFANGEN ZU CHANNELN!!!!

Jup! Natürlich versuche ich nicht in weissen wallenden Gewändern herum zu irren und alle Leute anzustrahlen wie eine 1000 Watt Birne. Nö, ich gebe mir mühe, die zu bleiben, die ich bin.

Für die, die nicht wissen was das ist, hier eine Erklährung:

“Channeln” kommt aus dem Englischen (Channeling) und bedeutet wörtlich, etwas durch einen Kanal empfangen, im Sinne von Kanal sein. Wenn sich ein “Channel” (Medium) in Gedanken mit seinem geistigen Führer verbindet, erfährt er dessen Worte. Durch diese Kommunikation kann sich der Fragende Rat holen.

Regenbogen_Mindels_08.07.08

Es ist sehr spannend, sehr erfrischend, sehr lehrreich. Ganz anders als meditieren oder reisen und doch etwas ähnliches.

Ja und sonst immer noch unterwegs in Sachen Tierschutz.

Also, Ihr alle da draussen: Schaut gut zu Euch, geniesst das Leben, das Ihr habt und bis später…..

 

Ein Bach

Ich lausche dem Wasser

Es trägt mich fort von hier

Weiter und weiter trägt mich die Melodie

Kühle

Ich spüre die Steine im Bachbett

Freudig berühre ich ihre Oberfläche

Fort und fort

Der Wind spielt mit mir

Gibt mir neunen Antrieb

Fort und fort

Wasser

So klar

So kühl

Fort und fort

Menschenkind kannst Du mich sehen?

 

Mabon

Dieser herbe Duft nach Vergänglichkeit und Tiefe

Nach Moos und Blättern die verwelken

loslassen und vergehen

schlafen und verblühen

so still

so sanft

so zart..streift der Nebel mit seinem feuchten Atem mein Gesicht

Die letzten Blüten am Wegesrand

Ich höre mich und kann mich in der Dunkelheit wieder finden

Herbst – Du Stille Zeit der Welten Dämmerung

goetter-kl